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Donnerstag, 12. September 2013

THIS BRITISH FEELING

(Während dem lesen bitte dieses Lied hören! ;)  Please listen to this Song while reading! ;) )

Immer wenn wir solches Wetter haben wie heute (relativ mild aber viele graue Wolken und Regen) fühle ich mich irgendwie "britisch". Ich weiß nicht genau warum, denn das einzige mal, dass ich in Großbritannien war (eine Woche Schottland), hatten wir fast durchgehend bestes Wetter. Aber vermutlich liegt es am üblichen Klischee, dass es in "good old Britain" immer regnet.

An solchen Tagen ziehe ich mich immer so an, wie ich britischen Stil interpretiere. Irgendwie klassisch aber auch entspannt. Ich höre britische Musik und denke an Burberry, Emma Watson, supercoole britische Bands, bei denen alle Mitglieder perfekt gekleidet sind, Alexa Chung, Trenchcoats. Dann gehe ich meinem Alltag nach wie immer, fühle mich dabei aber ganz besonders. 

Ich weiß nicht, ob das für jemanden, der nicht in meinen Kopf schauen kann, Sinn macht. Aber bei mir klingt es logisch.^^ Und ich mag diese Tage wirklich gerne.
So, jetzt mache ich mir eine Tasse Tee und stelle mir vor, wie ich in London (wo ich noch nie war^^) perfekt gekleidet in einem coolen Café sitze und in den verregneten, grauen Himmel schaue. 

HOCH LEBEN DIE VORURTEILE!

Have a nice day! Marie <3




Whenever we have such weather like today (relatively mild but a lot of gray clouds and rain) I feel kind of "British". I don´t know why, because the only time that I was in the UK (one week in Scotland), we had great weather almost every day. But I suppose it's the usual cliché that it always rains in "good old Britain".

On such days I dress how I interpret British style. Somehow classy but also relaxed. I listen to British music and think of Burberry, Emma Watson, super cool British bands where every member is dressed perfectly, Alexa Chung, trench coats. Then my day passes like every normal day, but I somehow feel very special.

I don´t know if that makes sense for someone who can´t look into my head. But for me it sounds logical. ^^ And I really like those days.
So now I will make myself a cup of tea and imagine how I am in London (where I have never been before^^) dressed perfectly, sitting in a nice café, looking at the rainy, gray sky.

LONG LIVE PREJUDICES!

Have a nice day! Marie <3

Dienstag, 16. Juli 2013

BEN HOWARD


Ein Künstler, der bei mir seit Monaten ganz oben auf der "Lieblingsliste" steht und dessen Musik ich wirklich dauernd höre, ist Ben Howard. Ich kann schlecht einschätzen, wie sein Bekanntheitsgrad in Deutschland ist. (Ich finde natürlich, dass man ihn kennen MUSS!:)) Deswegen gebe ich mal einen kurzen Überblick:

Benjamin John "Ben" Howard wurde 1988 in London geboren. Er ist in einem musikalischen Elternhaus aufgewachsen und veröffentlichte einige EP´s und Singles in Großbritannien, bevor er 2011 einen Plattenvertrag bei "Island Records" unterschrieb. Im selben Jahr erschien sein Debüt-Album "Every Kingdom". 2012 wurde "The Burgh Island EP" mit vier neuen Titeln veröffentlicht.
Ben Howard spielt zahlreiche Konzerte und Festivals, auch international. Unter anderem trat er 2013 beim Glastonbury Festival und beim Hurricane/Southside Festival auf. 2013 bekam er zwei "BRIT awards". Mit ihm stehen fast immer India Bourne und Chris Bond auf der Bühne.



So, jetzt aber mal weg von den Fakten und hin zu den Gefühlen! Ich habe Ben Howard über eine Freundin entdeckt, die schon länger ein Fan ist und ihn auch schon live gesehen hat. So richtig reingehört habe ich allerdings erst, nachdem der Mitbewohner meines Bruders ganz begeistert von Ben Howards "Call me maybe"-Cover erzählt hat. Das ganze ist in der "Live Lounge" von Radio 1 entstanden, wo die Künstler gebeten werden, ein "Überraschungs-Cover" zu spielen. Und was er da mit "Call me maybe" gemacht hat, ist der hammer! Man erkennt es von der Melodie her kaum mehr, er hat es sich genommen und sein eigenes Lied daraus gemacht. Ich finde es total fesselnd und wunderschön, aber seht (und hört) selbst:


Daraufhin habe ich mir ein paar seiner anderen Lieder angehört und ziemlich bald das Album gekauft. Ich finde, man kann seine Musik fast immer hören. Sie hat etwas melancholisches, stimmt einen aber gleichzeitig hoffnungsvoll. Und man merkt einfach, dass er liebt, was er tut. Er gibt sich ganz seiner Musik hin und auch India Bourne, die ihn gesanglich und instrumental begleitet, passt super dazu. (Sie ist wohl auch solo unterwegs, das hab ich mir aber noch nicht angehört.) Das ist einfach große Kunst! Was mir sehr gefällt ist, dass seine Musik immer intim wirkt. Selbst wenn er auf einer großen Festivalbühne spielt, behält man das Gefühl, man säße mit ihm am Lagerfeuer. Er wirkt, wie ein netter Typ, ein Kumpel, der nachmittags vorbeikommt um mit Freunden abzuhängen und Musik zu machen.
Momentan höre ich die zahlreichen Live-Videos von Festivals und kleinen Sessions lieber, als die Studio-Versionen. Auch seine anderen Covers, wie z.B. von "Video Games", "Dancing in the Dark" und "Figure8" sind genial.

Ich kann mich wirklich total schwer entscheiden, aber ich glaube, meine Favoriten sind momentan "Depth over Distance", vor allem live in Paris auf der Straße gespielt (siehe das Video unten), "Wouldn´t be a lie" und "Empty Corridors".


Falls ihr Ben Howard noch nicht kanntet, hoffe ich, dass ihr mal reinhört. Vielleicht seit ihr ja genauso begeistert von seiner einzigartigen Musik, wie ich!:)

Viel Spaß!  M

Transaltion:

I LOVE Ben Howard!:D If you want me to translate the whole text, let me know! :)



[Fotos in diesem Post von "www.lastfm.de"]